Rikuchans Blog

Losing Love

Titel: Losing Love
Autor: Rikuchan
Genre: Drama, Shōnen-ai, Charadeath
Pairing: HP/DM
(Kapitel) Anzahl: 1 / 1
Inhalt: Eine Rettungsaktion auf einem Besen. Wird er ihn rechtzeitig retten können?
Disclaimer: Beide Charaktere gehören J K Rowling , die Idee der Story mir ^^
Kommentar: Eine kleine Szene die mir am Abend in den Sinn kam.^^ Das ist das erste mal das ich etwas Richtung Shounen-ai geschrieben habe... Ich hoff' es ist nicht so schnullzig geworden... passiert mir leider oft, wenn ich etwas schreib in dem es um Liebe geht ^,^““ *drop* Read & Review

Lg, yours Riku





Losing Love

Schneller und immer schneller flog er. Wälder, Flüsse und Wiesen zogen an ihm vorbei. Viele schwarze Gewitterwolken breiteten sich über den Himmel aus und verdunkelten die Landschaft. Erst fing es an leicht zu regnen, doch es verstärkte sich immer mehr, bis es wie ein Wasserfall auf ihm herab strömte. In kürzester Zeit war er durchnässt. Die Feuchtigkeit und die Kälte durchdrang seinen Umhang, bis ins Knochenmark, doch ihm war es gleich. Eine starke Wundböe ließ ihn erzittern, aber er ignorierte es. Das alles war ihm egal, denn das einzige Wichtige lag in seinem Armen. Er zog ihn noch dichter an sich heran, als würde er sich vergewissern, dass er noch bei ihm war.

Es musste sich beeilen, er durfte nicht zu spät kommen. Auf gar keinen Fall. Dies würde er nicht zulassen. Es durfte einfach nicht geschehen. Sein Gesicht verzog sich zu einer bitteren Grimasse. Er versuchte sich zu konzentrieren und alles aus dem Besen raus zu holen. Die Regentropfen klatschten ihm nur noch so ins Gesicht. Schneller, noch schneller, war sein einziger Gedanke.

Ein greller Blitz krachte ein paar Kilometer von ihm entfernt in den Boden und kaum ein paar Sekunden später ertönte der Donner. Wie ein Lichtspiel erhellte sich kurz sein Gesicht, ehe es wieder im Schatten lag. Er flog immer weiter, einfach weiter grade aus. Es schien ihm als würden Stunden vergehen. Bitte, bitte nicht. Die Verzweiflung in ihm wuchs.

Langsam bemerkte er wie seine Hand in der Kälte taub wurde und verstärkte seinen eisernen Griff um den Stiel. Er durfte jetzt nicht schlapp machen. Dies würde er sich nie im Leben verzeihen. Ohne es zu bemerken liefen ihm Tränen aus den Augen. Wir sind gleich da, du wirst schon sehen. ...

Plötzlich merkte er etwas nasses an seiner rechten Hand. Es war nicht der Regen. Es war warm.
Die Erkenntnis ließ ihn erstarren. Nein, er stockte. Nein... Das durfte nicht sein. Der Schock stand ihm ins Gesicht geschrieben. Er schluckte und immer mehr Tränen fanden ihren Weg über seine Wangen hinab. Sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, als ihm bewusst wurde, dass er es nicht mehr rechtzeitig geschafft hatte. Nein... Nicht.

Kein Geräusch nahm er mehr war, als hätte jemand den Ton abgestellt. Kein krachen des Donners, kein pfeifen des Windes und kein trommeln des Regens. Nichts. Eine unbekannt Leere machte sich in ihn breit. Träge ließ er sich mit dem Besen vorsichtig auf den Boden sinken. Als seine Füße den nassen Gras berührte, ließ er den Besen achtlos auf die Wiese werfen und sank mit dem Jungen im Arm zusammen. Einen Moment lang war er ruhig, bis er das Gefühlschaos in ihm nicht mehr zurückhalten konnte und es aus ihm heraus brach. Seine Finger krallten sich in den Umhang des anderen und er schrie seinen Schmerz hinaus. „Harry!“

3.7.07 21:15

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